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Termine

Gartenbauverein Sinnerthal e.V.

Jeden 3. Samstag im Monat: Kaffeenachmittag

 

Aktuelles

BUGA Erfurt 2021


Der Landesverband Saarland der Kleingärtner e.V. hatte sich bereit erklärt bei der BUGA 2021 das Saarland und seine Kleingärten zu präsentieren. Leider wurde der Termin 2x wegen Corona Maßnahmen abgesagt. Endlich war es soweit. Am 14.07.2021 machten sich meine Ehefrau Toni und ich auf den Weg nach Thüringen.
Mit der Unterstützung des Saarländischen Ministerium für Umwelt und Verbraucher-schutz, dem Amt für Grünanlagen, Forsten und Landwirtschaft der Landeshauptstadt Saarbrücken konnten wir unter dem Motto: „Kleingärten damals und heute“ das Saarland würdig vertreten. Wir hatten genug zu tun. Von 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr kamen täglich ca. 30 -40 Besucher zu uns. Es wurden viele Fragen zum Kleingartenwesen, zur Wertermittlung der Gärten oder Bewirtschaftung eines Gartens, ja sogar wegen Schnecken und Ungeziefer gestellt und von uns beantwortet. Das mitgebrachte Bildmaterial über die Kleingärten von damals und heute wurde interessant begutachtet. Meine Frau und ich hatten gerade mal abends 1 Stunde um uns selbst in der BUGA umzuschauen.

Direkt hinter unserem Pavillon grenzte eine Kleingartenanlage an, die 1960 gebaut wurde und mittlerweile unter Denkmalschutz steht. Diese erlaubten uns Ihre Küche und die Toiletten zu benutzen. Nochmals „Danke“ dafür.
Über den Besuch des 1. Vorsitzenden und dem Landesfachberater des Landesverband Thüringen sowie Vertreter der Landesverbände von Sachsen und Hessen haben wir uns sehr gefreut.
Nach 8 Tagen hieß es wieder Abschied nehmen. Wir nehmen viele gute Eindrücke mit und danken dem Landesverband Thüringen für die gute Aufnahme und Betreuung. Der Pavillon wurde dann von dem Landesverband Hamburg übernommen.

Wolfgang Kasper

1. Vorsitzender
Landesverband Saarland der Kleingärtner e.V.


Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“: Bronze für die Kleingartenanlage Wellesweiler


Auszeichnung für gelebte Integration

Am ersten Dezember war es soweit: Im Palais am Funkturm in Berlin wurden die Sieger des 24. Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“ gekürt, das unter dem Motto „Kleine Gärten – bunte Vielfalt“ stand. Zwanzig Kleingärtnervereine aus ganz Deutschland schafften die Qualifikation zum Bundesentscheid und warteten gespannt auf die Preisverleihung. Für das Saarland trat die Kleingartenanlage Wellesweiler an. Während die offiziellen Vertreter der Kleingärtnervereine auf die Bühne gerufen wurden, konnten sich die Gartenfreunde durch Filmeinspielungen ein Bild über die Vielfalt der Schrebergärten im ganzen Land machen.

Der Vorsitzende des Kleingartenvereins Wellesweiler, Josef (Seppl) Bosic, nahm gemeinsam mit Herrn Bürgermeister Jörg Aumann der Stadt Neunkirchen, dem Ortsvorsteher von Wellesweiler, Dieter Steinmaier, dem Vorsitzenden des saarländischen Landesverbandes der Kleingärtner, Wolfgang Kasper und dem Vorsitzenden der Bezirksgruppe Neunkirchen, Markus Meiser, die Auszeichnung in Empfang. Es gab Bronze.

Die Kleingartenanlage Wellesweiler punktete neben dem Kinderspielplatz und dem Lehrgarten, der von der Kita und der Grundschule Wellesweiler genutzt wird, vor allem durch gelebte Integration. Die bunte Vielfalt der Nationen hat die Jury beeindruckt: „Hier braucht es keine teuren Projekte. Integration wird fast nebenbei zwischen den Beeten und über die Gartenhecke gelebt.“

Im Publikum freuten sich die Pächter der Kleingartenanlage Wellesweiler und die mitgereisten Gartenfreunde aus der Anlage „Am Kasbruchtal“ über diese Anerkennung.

Das High Light des vorherigen Tages war der Besuch des Deutschen Bundestages. Auf Einladung von Markus Uhl, dem Abgeordneten des Wahlkreises Homburg, konnten sich die Gartenfreunde über die politische Arbeit informieren, erhielten Einblicke in Sitzungsabläufe und erfuhren vieles über die ganz normale Arbeit der Bundestagsabgeordneten. Im Anschluss nahm die Gruppe ein hervorragendes Essen im Besucherrestaurant mit Blick auf die Spree ein und durfte danach an einer Plenarsitzung teilnehmen. Es war beeindruckend, das Herzstück des Parlaments, den Plenarsaal, hautnah zu erleben. Auf den vielen Wegen innerhalb der Gebäude setzte die Leichtigkeit und offene Gestaltung der Architektur immer wieder neue spannende Akzente. Zu guter Letzt konnten die Gartenfreunde von der Glaskuppel aus, dem Wahrzeichen des Parlaments, einen wunderbaren Blick auf Berlins Lichterglanz bei Nacht erleben.